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Momente puren Glücks

So klingt es, wenn ein Musiker sich einem Werk ganz widmet! Er traute sich in die Expressivität bis an die Kante zum Risiko des Verspielens und zauberte damit magische Momente in den Saal. Feurige Tobsucht traf auf kammermusikalische Szenarien voll zarter Schönheit.

Die Rheinlandpfalz – Mittelhaardter Rundschau, 31.01.2020, Matthias Ibelshäuser

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Großer Klang, tiefe Emotionen

Seine feingliedrigen Hände verfügen über ein Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten von feinstem Piano bis zu brachialen Fortissimo-Ausbrüchen, von elegischen, lyrischen Passagen hin zu rhythmischen Eruptionen, was Prokofjews wohl bekanntestes Klavierkonzert ausmacht.

Wormser Zeitung, 30.01.2020, Viktoria Selbert

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Jeder Akkord ein Ausrufezeichen

Man kommt an keinem seiner Töne vorbei. […] Bartos wahnwitzig virtuose, glasklare, manchmal brutal transparente Spielweise passt zu diesen Explosionen des Unterbewussten, denen man sich nicht entziehen kann.

Nürnberger Nachrichten, 29.01.2020, sar

Momente puren Glücks

So klingt es, wenn ein Musiker sich einem Werk ganz widmet! Er traute sich in die Expressivität bis an die Kante zum Risiko des Verspielens und zauberte damit magische Momente in den Saal. Feurige Tobsucht traf auf kammermusikalische Szenarien voll zarter Schönheit. Nie ist sein Ausdruck dabei Selbstzweck – immer stehen das Werk und seine Wirkung im Vordergrund!

Die Rheinlandpfalz – Mittelhaardter Rundschau, 31.01.2020, Matthias Ibelshäuser
Tzimon Barto, Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op.26, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Michael Francis

Großer Klang, tiefe Emotionen

Seine feingliedrigen Hände verfügen über ein Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten von feinstem Piano bis zu brachialen Fortissimo-Ausbrüchen, von elegischen, lyrischen Passagen hin zu rhythmischen Eruptionen, was Prokofjews wohl bekanntestes Klavierkonzert ausmacht.

Wormser Zeitung, 30.01.2020, Viktoria Selbert
Tzimon Barto, Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op.26, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Michael Francis

Jeder Akkord ein Ausrufezeichen

Man kommt an keinem seiner Töne vorbei. […] Bartos wahnwitzig virtuose, glasklare, manchmal brutal transparente Spielweise passt zu diesen Explosionen des Unterbewussten, denen man sich nicht entziehen kann.

Nürnberger Nachrichten, 29.01.2020, sar
Tzimon Barto, Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op.26, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Michael Francis

Göttlicher Höllenritt

Sein wie in Zeitraffer beschleunigtes Ballett der Hände, die nadelscharfe Präzision der oft aberwitzig verflochtenen Fingerakrobatik – die Performance eines Perfektionisten. Geschenkt. Mehr noch fesselte das pure musikalische Gespür dieses Künstlers. Und die sensationelle Macht über die lyrischen Ausdrucksmöglichkeiten des Flügels und das Eintauchen in die poetischen Wahrheiten unter der klanglichen Oberfläche.

Die Rheinlandpfalz, 24.01.2020, Gertie Pohlit
Tzimon Barto, Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op.26, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Michael Francis

Dicke Armen, starkes Stück

Wenn es um Gestaltung und raffinierte Anschlagskultur geht, gelingen dem 1963 in Florida geborenen „Arnie der Tasten“ überaus fein ziselierte, dynamisch vorbildlich differenzierte Interpretationen.

leo Freizeitmagazin, 09.01.2020, kai
Tzimon Barto, Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op.26, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Michael Francis

Mit wehend-romantischem Impetus

Bartos Anschlag war kraftvoll federnd; sanftmütig bis aufbrausend gestaltete sich das Wechselspiel von Klavier und Orchester. […]Faszinierende Stunden, keine Sekunde Routine, stehende Ovationen.

Allgemeine Zeitung Mainz, 08.10.2019, Manuel Wenda
Tzimon Barto, Brahms Klavierkonzert Nr. 2, Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Hermann Bäumer

Gleichermaßen Pianist und Poet

Schon seine beeindruckende Virtuosität beim furiosen Beginn und im folgenden, als sehr innig deklarierten zweiten Satz, allein das bewies auf überzeugende Weise, wie differenziert der Interpret Barto diese höchst komplexen „Fantasien“ Schumanns, was Aussagekraft und Technik anbelangt, zu gestalten versteht.

nordbayern, 27.03.2019, Diethard Hennig
Tzimon Barto, Rezital

Festival « Présences 2019 »

Man kommt nicht umhin den dynamischen als auch sanften Anschlag von Tzimon Barto zu bewundern.

Roads Magazine, Stéphane Loison
Tzimon Barto, Rihm Klavierkonzert Nr. 2, Orquestre Philharmonique de Radi France, Nicholas Collon

Berlin, Philharmonie: BARTÓK, SCHUMANN, 06.12.2018

Begonnen wurde mit Béla Bartóks horrend schwierig zu spielendem Klavierkonzert, einem Konzert, das dem Pianisten keine Zeit zum Durchatmen gönnt. Tzimon Barto stellte sich dieser enormen Herausforderung mit einer bewundernswert vorwärts gerichteten, attachierenden Sicherheit. (…) Der Solist glänzte mit kaum enden wollenden, präzisen Trillerketten und fulminanten Tonrepetitionen. Daneben aber verblüffte er auch mit ungemein zart gesetzten Tönen in den beiden langsamen Teilen dieses Satzes, Tönen, denen er nachzuhorchen schien.

oper aktuell, 06.12.2018, Kaspar Sannemann
Tzimon Barto, Bartók Klavierkonzert Nr. 2, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Christoph Eschenbach

Etwas sehr Kostbares

Spektakulärer Höhepunkt des Konzertes war der Auftritt des US-amerikanischen Pianisten Tzimon Barto. Mit ihm wurde Bartóks sperriges zweites Klavierkonzert zum Ereignis: Barto hämmerte die komplizierten Rhythmen unerbittlich und zum Teil sogar mit der Faust in die Tasten, um im nächsten Moment Klänge von ungeheurer Zartheit hervorzubringen, die man seiner muskelbepackten Gestalt kaum zugetraut hätte.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 01.12.2018, Stefan Arndt
Tzimon Barto, Bartók Klavierkonzert Nr. 2, NDR Radiophilharmonie, Christoph Eschenbach

Barto spielt fesselnd und dynamisch

Auch Robert Schumanns Humoreske in B-Dur (op. 20) ist im Konzertleben leider nicht oft zu hören. Denn an dieses ausgedehnte Stück mit einer etwa 30-minütigen Länge ohne Pause wagt sich nicht jeder heran. Die sieben ineinander gehenden Teile kamen wie aus einem Guss von der Bühne. Die charakterlich starken Kontraste arbeitete er mustergültig heraus, indem er wie kaum ein anderer unter anderem warmes Feingefühl und kultivierte Klanggewalt miteinander konfrontierte.

Westdeutsche Zeitung, 06.03.2018, Hartmut Sassenhausen
Tzimon Barto, Rezital

Musik von einem anderen Stern

Seine explosive Mischung aus Kraft und Sensibilität, seine Faszinierend facettenreiche, von hart bis butterzart reichende Anschlagskultur, seine grandiose dynamische Bandbreite – all das ist schlichtweg atemberaubend und hinterlässt in Kaiserslautern ein regelrecht sprachloses Publikum.

Jede Zelle seine gewaltigen Körpers scheint beim Klavierspielen mit zu vibrieren: unvergessen seine völlig entrückte, süßeste Melancholie verströmende Darstellung des Adagios. Das ist Musik von einem anderen Stern.

Rheinpfalz, 4.12.2017, Markus Pacher
Tzimon Barto, Ravel Klavierkonzert G- Dur, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Karl-Heinz Steffens

Filigran und fremdartig

Pianist Tzimon Barto zeigt bei Bartoks 1. Klavierkonzert seine enorme Wandlungsfähigkeit „Barto schafft es den Klavierton im Pianissimo dem Holzbläserklang anzugleichen. Und in den virtuos-schlagzeugartigen, durchaus lärmenden Passagen findet er zu einer Präzision, die nichts Mechanisch-Gedrilltes, Starr-Steifes besitzt, ohne lässig zu wirken.“

Lausitzer Rundschau, 24.10.2017, Rüdiger Hoffmann
Tzimon Barto, Bartók Klavierkonzert Nr. 1 Sz. 83, Philharmonisches Orchester Cottbus, Evan Christ

Hong Kong Philharmonie/Christoph Eschenbach/Tzimon Barto – Reichlich Kontraste an einem Abend mit Brahms und Dvorak

„Bartos sanfte und durchdachte Antwort auf den eröffnenden Hornruf im ersten Satz Allegro non troppo war der Beginn einer vorsichtigen Entwicklung des instrumentalen Zusammenspiels, unter Andeutung der allgegenwärtigen Dramatik. Kraftvolles Akkordspiel von Barto in der ungewöhnlich frühen Kadenz stand in klarem Gegensatz zu seinem in der Folge stark gedämpften pianissimo, und trotz der Unterbrechung des Satzes durch einen Ausbruch der Leidenschaft wurde die allgemeine Stimmung der Gelassenheit und Ruhe nicht zerstört.“

South China Morning Post, 09.10.2017, Christopher Halls
Tzimon Barto, Brahms Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83, Hong Kong Philharmonic Orchestra, Christoph Eschenbach

Anomalien und Jubel mit der Philharmonie Hong Kong bei Brahms und Dvořák

In dem „kleinen, zarten Scherzo“ (Brahms Beschreibung), gestaltete Barto die Schlagabtäusche mit dem Orchester äußerst eloquent, insbesondere mit den tiefen Streichern. Die beachtlichste Zusammenarbeit von Solist und Orchester passierte im Andante, in dem der introspektive Solist wie in eine Traumwelt eingebettet war, inmitten der nun sanfteren Streicher und reichlich lyrischen Orchesterfarben.

Bachtrack, 08.10.2017, Alan Yu
Tzimon Barto, Brahms Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83, Hong Kong Philharmonic Orchestra, Christoph Eschenbach

Finale mit einem Paukenduell

„Ein verkleinertes Orchester interpretierte zusammen mit dem Pianisten Tzimon Barto Sergei Prokofjews berühmtes Klavierkonzert Nummer drei in C-Dur und wusste damit das Publikum restlos zu begeistern: durch einen enthusiatischen und engagierten Pianisten, der ein brillantes Feuerwerk zusammen mit dem Orchester im dreisätzigen Klavierkonzert gab. Prokofjews vielfältige und impulsive Musik wurde fein gespielt, dramatisch interpretiert und rasant gesteigert. Der zweite Satz zeigte die wunderbare Technik des Pianisten in den verschiedenen Themen, er „lebte“ förmlich für seine Musik.“

Schwarzwälder Bote, 29.09.2017, Wolfgang Limberger
Tzimon Barto, Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26, Junge Deutsche Philharmonie, Jukka-Pekka Saraste

Mit jugendlichem Elan den Saisonauftakt gemeistert

„Tzimon Barto meisterte diese Passagen mit Akribie und virtuoser Präsenz. Gleichwohl kommt bei Prokofjew die Melodik nicht zu kurz. Das Werk, dessen Variationssatz von einem schönen, leicht schrägen Thema eingeleitet wird, endete im Allegro ma non troppo furios und euphorisch zugleich mit einer packenden Stretta.“

NWZ Online, 27..09.2017, Norbert Czycz
Tzimon Barto, Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26, Junge Deutsche Philharmonie, Jukka-Pekka Saraste

Zwei Orchester auf der Suche nach einem Klang

„Wunderschön, wie auf Wolken gespielt, klang der langsame Satz, und auch die Motorik des Finales brachte Barto, ein Erzähler am Klavier, zum Singen. Liszts Ungarische Rhapsodie war die Zugabe; es wäre mal spannend, Barto mit einem Soloklavierabend in Dortmund zu hören.“

Ruhr Nachrichten, 13.11.2016, Julia Gass
Tzimon Barto, Ravel Klavierkonzert G-Dur, SWR Sinfonieorchester, Christoph Eschenbach

Magier auf den Tasten

Tzimon Barto bei der Staatsphilharmonie Nürnberg

Seine Pianissimokultur ist atemberaubend, was auch später in der Zugabe mit Chopins cis-moll-Nocturne bestätigt wurde, das jeu perlé traunwandlerisch und die Lust zur Attacke ungebrochen: Die Magie von Bartos Spiel hat nichts an Faszination verloren. Das Publikum in der gut besuchten Meistersingerhalle ließ sich in den Bann schlagen und applaudierte lautstark.“

Nürnberger Nachrichten, 24.10.2016, Jens Voskamp
Tzimon Barto, Liszt Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur S. 125, Nürnberger Philharmoniker, Péter Halász

Tollkühne Manöver – Tzimon Barto spielt spektakulär im Frankfurter Hof

„Es ist nicht übertrieben, Bartos Art zu musizieren hier als spektakulär zu beschreiben. Viele starke und grelle Farbeindrücke werden beim Zuhörer evoziert, ein expressionistisches Gemälde entsteht. In der „Sarabande A-Dur“ bewegte sich die Musik einer Flamme entgegen.“

Allgemeine Zeitung Mainz, 25.01.2016, Manuel Wenda
Tzimon Barto, Rezital

Safeknacker im barocken Geisterschloss

Meister feinster Farbwerte: Pianist Tzimon Barto verblüffte und verzückte im Stadttheater „Nicht nur, dass er spielt. Nein, er kostet alle Farbwerte einer Phrase aus. […] Nun ist Rameau fürs Cembalo konzipiert, ein Flügel klänge demnach viel zu wuchtig. Also rettet Barto Rameaus Zartheit durch ein unbeschreibliches Verweilen und durch die fragile Abfolge von Tönen, das man tatsächlich glaubt, die Entwicklung der Melodie verfolgen zu können wie die Entfaltung einer Blume.“

Nürnberger Nachrichten, 19.01.2016, Reinhard Kalb
Tzimon Barto, Rezital

Spätsommerspiel

Die Philharmoniker mit Rihm und Bruckner

„Das Streicherkorps ist transparent geführt, die kleine Bläsergruppe bekommt schöne Soli. Und fast durchgängig im Piano schmiegt sich der Klavierpart hinein, der Tzimon Barto auf die sensiblen Finger komponiert ist. Der rankt floral hinein in einen ersten langsamen Satz, der in fin-de-siècle-Chromatik vor sich hinträumt, schwebt dann flitternd durch ein humoristisch aufgelockertes Rondo.“

Süddeutsche Zeitung, 27.03.2015, Michael Stallknecht
Tzimon Barto, Liszt Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur S. 125, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Alexander Soddy

Seine Johannes-Passionen

„Im Andante des 2. Klavierkonzerts entsteht ein wunderbar intimer Dialog mit dem herrlich singenden Solocello, im Finale wählt Barto einen so zarten, duftigen Anschlag als wär’s eine Ballettmusik von Tschaikowsky, tastet sich behutsam vorwärts wie ein Schlittschuhläufer, der das frische Eis prüft, bevor er seine Pirouetten dreht.“

Der Tagesspiegel, 25.12.2014, Frederik Hanssen
Tzimon Barto, Brahms Klavierkonzerte (CD) , Deutsches Symphonie-Orchester, Christoph Eschenbach

Auf viele kunstvolle Arten leise

[…] Rihm nennt das neue Werk bewusst sein „zweites Klavierkonzert“: Er komponiert mit Blick auf die Geschichte der Gattung. „Rondo“ nennt er den zweiten Satz, bezieht sich damit auf ein klassisches Modell einer Form. Doch er ahmt nicht nach. Sondern er erfindet neu, während er zurück blickt. Das macht seine Musik zugleich fasslich und ungreifbar, vertraut und verstörend […]. Solist Tzimon Barto erwies exquisiten Klangsinn und die Demut, sich einbinden zu lassen in ruhevolle Klangerkundungen.

WAZ/NRZ (Kultur in Essen),  09.09.2014, W. Häußner
Tzimon Barto, Tschaikowski Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23, Neue Philharmonie Westfalen, Christoph Eschenbach

Essener Philharmonie – Christoph Eschenbach dirigiert Saisonauftakt

[…] Solist Tzimon Barto beseelte das ihm gewidmete, wenig virtuos auftrumpfende Konzert poetisch und pointiert. Das von Rihm an ihm besonders geschätzte „exquisiteste Pianissimo, das sich denken lässt“, ließ der amerikanische Pianist anschließend auch in einer schwebend-leicht hingetupften Chopin-Zugabe hören […].

Ruhr Nachrichten, 08.09.2014, Klaus Stübler
Tzimon Barto, Tschaikowski Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23, Gustav Mahler Jugendorchester, Christoph Eschenbach

Konzentration, Einfühlung und Klang – Mahler Jugendorchester musizierte in der Semperoper

[…] In mancher Hinsicht schloss Wolfgang Rihms 2. Klavierkonzert an jene romantische Sprache an, die noch Messiaen im Jahr 1930 beeinflusste. Zurückhaltend, aber sehr bestimmt im Beginn, entwickelten Solist Tzimon Barto und Christoph Eschenbach mit dem Orchester ein Ineinanderfließen der Klänge von Klavier und Instrumenten, was dank der oft kammermusikalischen Verwendung eine Fülle von Farben erzeugte. Bartos Spiel war nicht nur hier ausgesprochen differenziert. Auch in sich straffenden Bewegungen, rhythmisch vielschichtigen oder motorisch auffahrenden Abschnitten hielt er sich mit seinem Spiel stets im Gesamtklang des Orchesters. Ein liedhafter Tonfall des letzten Teils führt den Klavierpart auf einen einzigen Ton am Schluss hin und damit fast zum Ausgangspunkt zurück […].

Dresdner Nachrichten, 05.09.2014, Hartmut Schütz
Tzimon Barto, Rihm Klavierkonzert, Gustav Mahler Jugendorchester, Christoph Eschenbach

Claudio Abbado zu Ehren – Das Gustav Mahler Jugendorchester spielt Rihm und Tschaikowsky in der Laeiszhalle – und wie

[…] Selten hat man einen so wenig auf Effekt gebürsteten Klavierpart erlebt, und Barto drängte sich nie in den Vordergrund. Jedem Bogen lauschte er nach und verschmolz die Klangfarbe seines Instruments mit denen von Solobläsern und Sologeige […].

Hamburger Abendblatt, 30.08.2014
Tzimon Barto, Rihm Klavierkonzert, Gustav Mahler Jugendorchester, Christoph Eschenbach

Alle gemeinsam für einen Komponisten

„Rihm ließ Tzimon Barto zur langen Einleitung des zweiteiligen Konzerts die Tasten streicheln, geradezu zärtlich umrahmt vom farbenreichen, ebenso sachte schillernden Orchesterklang. Auch sonst hat der Pianist zwar geläufige Finger für den silbrigen, brillanten Klavierpart über die ganze Tastatur, doch kaum je echte Kraft einzusetzen. Das feinst strukturierte, geistreiche, kammermusikalische Stück ist geradezu sinnliche „Wohlfühlmusik“ im besten Sinn, ohne dass sich Rihm anbiedert. Dementsprechend dankbar feierte das Publikum alle, inklusive Wolfgang Rihm.“

Salzburger Nachrichten, 27.08.2014, Ernst P. Strobl
Tzimon Barto, Rihm Klavierkonzert, Gustav Mahler Jugendorchester, Christoph Eschenbach

Klangdenken – Ein neues Klavierkonzert von Wolfgang Rihm

Zuletzt ist da dieses unglaubliche Leuchten. Mit der tänzerischen Lust, mit der der Pianist Tzimon Barto sich eine halbe Stunde lang pausenlos durch die Verästelungen von Wolfgang Rihms neuem Klavierkonzert gespielt hat, schlägt er auch den einsam verhallenden letzten Ton an. Nach einem verfremdeten, magischen Des-Dur-Klang der Streicher und einem kontrastierenden, verführerischen A der Harfe ist das Fis in der Mitte der Klaviatur ein Resümee der Absicht des ganzen Stücks: Leuchten mit Lakonik zu versöhnen, heiteren Ernst mit spielerischer Architektonik.

Süddeutsche Zeitung, 27.08.2014, Reinhard J. Brembeck
Tzimon Barto, Rihm Klavierkonzert, Gustav Mahler Jugendorchester, Christoph Eschenbach

Tzimon Barto brilliert mit dem zweiten Klavierkonzert von Wolfgang Rihm, umsichtig begleitet vom Mahler-Jugendorchester und Christoph Eschenbach.

Da ist Tzimon Barto kein kleines Kunststück gelungen: Eine Uraufführung so bezwingend zu spielen, dass man meint, der Pianist hätte Wolfgang Rihms zweites Klavierkonzert bereits seit mindestens zehn Jahren im Repertoire. Mit der allergrößten Natürlichkeit bewegt er sich durch Rihms fein gewobenes Geflecht aus Solostimme und oft kammermusikalisch reduziertem Orchesterpart, der dem Mahler-Jugendorchester unter Christoph Eschenbach anvertraut war. Wobei der Komponist es Musikern und Publikum nicht über Gebühr schwer macht, sich in dem Werk gleich heimisch zu fühlen: Leicht fassliche Linien, keine Scheu vor Terzen und Sexten, und der zweite Satz, „Rondo: Allegro ma non troppo“ überschrieben, schöpft auf eine so durchdachte wie spielerische Weise aus dem reichen Fundus der Gattung (Beethoven evozierende Trillerfolgen etwa) – und bleibt dabei doch ganz Rihm.

DiePresse.com, 27.08.2014, Helmar Dumbs
Tzimon Barto, Rihm Klavierkonzert, Gustav Mahler Jugendorchester, Christoph Eschenbach

Ein echtes Großes Klavierkonzert für die Festspiele

„[…]Der Pianist Tzimon Barto hat damit ein Stück in den Fingern, das er jederzeit gut hören lassen kann. Mit einem besinnlichen, eher langsamen Satz hebt es an, Solopart und der reich aufgefächerte, von einprägsamen Holzbläsersoli durchzogene Orchestersatz sind sehr eng miteinander verwoben. Viel herzlicher Beifall für den Solisten und den Komponisten.“

Wiener Zeitung online, 26.08.2014, Reinhard Kriechbaum
Tzimon Barto, Rihm Klavierkonzert, Gustav Mahler Jugendorchester, Christoph Eschenbach

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